Verona und der Gardasee 31.07.2012–05.08.2012
Verdis "AIDA" in der Arena
Die Arena von Verona gehört zu den größten und besterhaltenen Amphitheatern aus der römischen Zeit. Weltberühmt sind die sommerlichen Opernaufführungen unter freiem Himmel. Verdis „Monumentaloper“ Aida mit ihren großen Chorpartien ist ein idealer Stoff für spektakuläre Inszenierungen. Unweit Veronas liegt der Gardasse, der an Schönheit mit dem Comer See und dem Lago Maggiore wetteifert. An seinen Ufern gedeihen Palmen, Zypressen, Kakteen und Agrumengärten, die ganze Vielfalt der mediterranen Vegetation, wie sie erst wieder an der ligurischen Riviera, am Golf von Neapel und auf Sizilien zu finden ist. Dazu bieten die schroffen Alpengipfel, die ihn einrahmen, den malerischsten Kontrast. Kein Wunder, dass eine solche Lage Investoren anzog, die hier luxuriöse Villen und Grand-Hotels errichteten. Den ehemals eher bescheidenen Uferorten - Fischersiedlungen oder befestigten Etappenorten am Handelsweg über die Alpenpässe - wurde dadurch mondäner Glanz beschieden.
Di: Anreise über den St. Gotthard zum Gardasee. Unser Wohnort Desenzano del Garda ist ein hübsches Städtchen mit einem kleinen Hafen und schönen Arkadenhäusern am Südende des Sees. Mi: Bei der Fahrt am See entlang findet man immer wieder schön angelegte Uferpromenaden, exzentrische Villen inmitten wunderbarer Gärten und imposante Hotelpaläste aus der Belle-Époque. Die erste Rundfahrt führt nach Salò mit einem spätgotischen Dom. Von Gardone aus setzen wir über zum östlichen Ufer und besuchen die romanischen Kirchen von Bardolino und das malerisch auf einer Landzunge gelegene Sirmione mit der gut erhaltenen Skaligerburg und den „Grotten des Catull“. Do: Verona, die Stadt Romeo und Julias, ist noch ganz mittelalterlich geprägt. Es gibt wunderbare Plätze, sehenswerte Kirchen und ein interessantes Museum in der Skaligerburg. Nicht zu übersehen sind die römischen Monumente, allen voran die Arena. Hier erleben wir am Abend die Aufführung von Verdis AIDA. Fr: Die Stadt Matua avancierte unter der Herrschaft der Gonzaga zu einem der glänzendsten Höfe im Italien der Renaissance. Künstler wie Leon Battista Alberti, Mantegna und Giulio Romano standen in Diensten der Herzöge. Ein Kuriosum ist die nahe gelegene „Idealstadt“ Sabbioneta. Sa: Zum nördlichen Seezipfel: Den Botanischen Garten Hruska in Gardone erwarb der Künstler André Heller und gestaltete ihn zu einer Erlebniswelt besonderer Art. Über Limone nach Riva an der Nordspitze des Sees und zurück über Malcesine. So: Heimreise über den Brennerpass.
Busreise, 6 Reisetage, 5 Übernachtungen in einem 3***-Hotel in Desenzano, alle Zimmer mit Dusche oder Bad und WC, Halbpension, alle Eintrittsgelder und Führungen, Opernkarte im Wert von 106 € (Poltroncine, zentral), kunsthistorische Reiseleitung, Reiserücktrittskosten-Versicherung.
Preise
| im Doppelzimmer pro Person: | 880,00 EUR |
| Einzelzimmeraufschlag: | 170,00 EUR |
Reiseleitung
Martin König



