Reisen italien
Comer See
Ein Fest der Farben und Düfte
10.04.–15.04.2012Rund um den Comer See feiert die Natur in diesen Wochen ein Fest der Farben und Düfte. In verschwenderischer Fülle entfalten sich die Rhododendren und Azaleenblüten im Rahmen italienischer Gärten voll klassischer Schönheit und Harmonie. Von der Antike bis zur Gegenwart fanden Persönlichkeiten aus Adel, Politik, Literatur und Kunst in diesem irdischen Paradies Refugien und Orte der Inspiration. „Ich kenne keine Gegend, die so wie diese sichtlich vom Himmel gesegnet ist“ bemerkte Franz Liszt anlässlich seines Aufenthaltes im Sommer 1837 in Bellagio. Hier in Bellagio und an der gegenüberliegenden „Azaleenriviera“ entfaltet sich die ganze Pracht südlicher Vegetation im Umfeld aristokratischer Villen. Einen Gegenakzent setzen einige herausragende Beispiele der Baukunst der lombardischen Romanik. Unser Grandhotel in Cadenabbia liegt am Azaleenufer, dort wo der See am schönsten ist. Mehr Informationen…
Florenz
Die Stadt Dantes und der Medici
23.04.–29.04.2012Florenz ist schön auf den ersten Blick. Doch seine tiefere Schönheit gibt es dem eiligen Besucher nicht preis. Man braucht schon ein paar Tage Zeit, um sich einzulassen auf die besondere Atmosphäre dieser stolzen Stadt, um mehr zu erfahren über ihre bewegte Geschichte, die Zeit Dantes und die Ära der Medici, und um sich einzusehen auf ihre Bauwerke, die sich gemessener und kühler geben als irgendwo sonst in Italien. Florenz hat bedeutende Maler, Bildhauer und Architekten hervorgebracht. Die Liste ist lang. Michelangelo, Leonardo, Brunelleschi und Donatello sind vielleicht die wichtigsten. Botticelli, Fra Angelico und Filippo Lippi die liebenswürdigsten. Ihre Werke schmücken Kirchen, Klöster, Paläste und Museen. Auch sonst lässt es sich in Florenz gut leben. Abseits der Touristenpfade bieten Trattorien bodenständige toskanische Küche, im Umfeld der Markthallen sogar recht preiswert. April ist für Florenz noch eine gute Reisezeit: Es sind angenehme Temperaturen zu erwarten und keine langen Warteschlangen bei den Sehenswürdigkeiten. Mehr Informationen…
Die ligurische Riviera
Von Genua bis La Spezia und den Cinque Terre
24.05.–29.05.2012Die ligurische Riviera di Levante gehört zu den schönsten Küsten-abschnitten des Mittelmeeres. Das Gebirge reicht bis zum Meer und bildet eindrucksvolle Steilküsten. In größere und kleinere Buchten schmiegen sich malerische Fischerorte. Laubengänge umrahmen die Ha-fenplätze. Wo etwas Erdreich ist entfaltet sich eine farbenfrohe mediterra-ne Vegetation. Orte wie Rapallo, Portofino oder Santa Margherita avan-cierten zu Lieblingsaufenthalten der Hocharistokratie und ihrer Nachahmer. Der Ruhm Genuas geht auf die Zeiten zurück, als es als freie Seerepublik weite Teile des Mittelmeerraumes beherrschte. Noch heute ist der Hafen Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Durch den Seehandel und Finanzgeschäfte großen Stils wurde die genuesische Aristokratie reich, was man den prachtvollen Palästen ansehen kann. Mehr Informationen…
Verona und der Gardasee
Verdis "AIDA" in der Arena
31.07.–05.08.2012Die Arena von Verona gehört zu den größten und besterhaltenen Amphitheatern aus der römischen Zeit. Weltberühmt sind die sommerlichen Opernaufführungen unter freiem Himmel. Verdis „Monumentaloper“ Aida mit ihren großen Chorpartien ist ein idealer Stoff für spektakuläre Inszenierungen. Unweit Veronas liegt der Gardasse, der an Schönheit mit dem Comer See und dem Lago Maggiore wetteifert. An seinen Ufern gedeihen Palmen, Zypressen, Kakteen und Agrumengärten, die ganze Vielfalt der mediterranen Vegetation, wie sie erst wieder an der ligurischen Riviera, am Golf von Neapel und auf Sizilien zu finden ist. Dazu bieten die schroffen Alpengipfel, die ihn einrahmen, den malerischsten Kontrast. Kein Wunder, dass eine solche Lage Investoren anzog, die hier luxuriöse Villen und Grand-Hotels errichteten. Den ehemals eher bescheidenen Uferorten - Fischersiedlungen oder befestigten Etappenorten am Handelsweg über die Alpenpässe - wurde dadurch mondäner Glanz beschieden. Mehr Informationen…
Unbekanntes Latium
Wunderwelten im Schatten Roms
30.09.–07.10.2012Alle Wege führen nach Rom, heißt es. Wie ein Magnet zieht die „Ewige Stadt“ die Besucher an, und das nicht erst seit dem Aufkommen des modernen Massentourismus. Das reizvolle Umland, das alte Land Latium, bleibt meist außen vor. Die Millionenstadt hat sich inzwischen weit in die römische Campagnalandschaft hineingefressen. Wer sich aber über Tivoli und Frascati hinaus begibt, wird die „klassische“ Landschaft entdecken und die Begeisterung Claude Lorrains (Abb.) und ganzer Generationen romantischer Maler teilen können. Es ist ein Land der Mythen und Legenden, vom Hauch des Göttlichen berührt. Wir bereisen die rauen Hernikerberge, die vulkanisch geprägte Weinregion der Castelli Romani und die latinische Ebene bis zum Kap der Circe. Tief eingeprägt sind dieser Landschaft die Spuren der Vergangenheit. Wir sehen heidnische Heiligtümer, verwunschene Orte wie das untergegangene Ninfa und kommen zur Wiege des abendländischen Mönchtums in Subiaco und Montecassino. Zu guter letzt führt auch uns der Weg dann nach Rom. Mehr Informationen…
Venetien
08.10.–15.10.2012Unsere Reise führt ins Herzstück der historischen Landschaft Venetien, in ein eng umrissenes Gebiet zwischen Etsch und Brenta, in deren Zentrum die alte Universitätsstadt Padua und das von Palladio geprägte Vicenza liegen. In der Terraferma ließ sich der venezianische Adel im 15.-18. Jh. luxuriöse Villen von erlesener Eleganz errichten, die heute zu den kostbarsten Schätzen Venetiens zählen. Mehr Informationen…
Viva Verdi!
Das Verdi-Festival in Parma und Busseto
10.10.–14.10.2012Verdis Werdegang liest sich wie ein Roman: Als Kind einfacher Leute in der Provinz aufgewachsen wird sein musikalisches Talent von einem Gönner erkannt und gefördert, die Aufnahme ins Konservatorium wird ihm verweigert, in Paris wird er verkannt, bis er schließlich den Durchbruch schafft und mit seinen Werken die Bühnen der Welt erobert. Seine Opern gehören seitdem zu den bekanntesten und am häufigsten inszenierten überhaupt. Im Zenit seiner Laufbahn hatte er die Mittel, sich einen Traum zu erfüllen: die Einrichtung seines Altersruhesitzes in der Emilia, jener Gegend, die ihm von Kindheit an vertraut war. Jedes Jahr im Herbst gedenkt die Provinz Parma ihres großen Sohnes. Im Rahmen des Verdifestivals werden Werke des Meisters im Teatro Reggio in Parma, im kleinen Teatro Verdi in Busseto und anderen Orten aufgeführt. Das Programm erscheint im Mai. Wir wohnen in einem schönen Landhotel, besuchen die Verdi-Stätten, würdigen die Kunststadt Parma und andere interessante Orte der Umgebung: Piacenza, Fidenza, Castel Arquato, die Geigenbauerstadt Cremona. Dass in der Heimat des Parmaschinkens, des Parmesan-Käses und der Barilla-Nudeln die Gaumenfreuden nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst. Mehr Informationen…
Das alte und das neue Rom
"Deutsche in Rom" und "Neues Bauen in Rom"
30.10.–04.11.2012Nicht erst seit Benedikt Papst ist haben wir Deutsche eine ganz besondere Beziehung zur „Urbs aeterna“, zur Ewigen Stadt. Seit den Zeiten Karls des Großen stand das Reich in einer spannungsvollen Beziehung zum Papsttum. Deutsche kamen als Pilger oder Soldaten, viele ließen sich als Händler oder Handwerker nieder. Martin Luther wurde kritischer Zeuge klerikaler Prachtentfaltung. Später kamen Künstler und Gelehrte um ihre Kenntnisse zu vertiefen und ihren Geschmack zu bilden. Als Goethe nach Rom kam, fand er bereits eine deutsche „Künstlerkolonie“ vor. Die Bundesrepublik Deutschland ist Träger des Museums in der Casa di Goethe und der Villa Massimo, die im Dienste der Künstlerförderung steht. Der zweite Themenschwerpunkt dieser Romreise sind die z. T. spektakulären Neubauten, die das Stadtbild in den letzten Jahren bereichert haben, die aber ob der Fülle von Sehenswürdigkeiten kaum wahrgenommen werden. Natürlich wird das „Klassische Rom“ mit seinen antiken Monumenten, mit seinen prachtvollen Kirchen und Palästen und seinen atmosphärischen Stadtvierteln auch bei uns gebührende Beachtung finden. Mehr Informationen…



