Kassel 25.06.2012–27.06.2012
Die 13. documenta - Ausstellung
Am 9. Juni 2012 wird das “Museum der 100 Tage” zum 13. mal seine Pforten öffnen und Kassel wieder einmal für kurze Zeit ins Zentrum des internationalen Kunst-Interesses rücken. 1955 wurde die erste documenta von dem Kasseler Maler Arnold Bode ins Leben gerufen. Seine Absicht war, durch die „Präsentation der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts“ Deutschland wieder in einen Dialog mit der Welt zu bringen und in das internationale Kunstgeschehen einzubeziehen. Unter stets wechselnder Regie ist die documenta seither zu einem weltweit verbindlichen Seismographen der zeitgenössischen Kunst avanciert: In Kassel zeigt sich alle fünf Jahre, ob es der Kunst gelingt, die Welt in Bilder zu fassen und ob diese Bilder für ihr Publikum Gültigkeit haben. Andererseits steht Kassel auch für Tradition und einen überaus reichen Bestand an alter Kunst, den wir angemessen würdigen werden: Den aus Kassel stammenden Märchensammlern und Sprachforschern Jacob und Wilhelm Grimm, deren „Kinder- und Hausmärchen“ 1812 erstmals als Sammlung publiziert wurden, ist ein eigenes Museum gewidmet. Die Wilhelmshöhe gilt als Europas größter Bergpark und ist berühmt für seinen einzigartigen Baum- und Pflanzenreichtum, die hochkarätigen Museen und natürlich den Herkules und die barocken Wasserkünste. Wir haben uns wieder ganz bewusst für einen frühen Besuchstermin entschieden und dabei den zu erwartenden Besucheransturm am Wochenende gemieden.
Mo: Bahnfahrt über Mannheim nach Kassel. Nachmittags erster Besuch der documenta in den traditionellen Ausstellungsräumen des Fridericianum. Di: Ganztägiger Besuch der documenta-Ausstellung in der documenta-Halle am Rande der Karlsaue mit ihrer weitläufigen Parkanlage und an den speziellen Standorten der Sonderausstellungen. Besichtigung des barocken Marmorbades und der pünktlich zum documenta-Jahr umfassend renovierten Neuen Galerie. Mi: Besichtigung des Brüder Grimm-Museums. Fahrt zum Bergpark Wilhelmshöhe. Nach einem Spaziergang durch den weitläufigen Park Besichtigung der Gemäldegalerie Alter Meister im Museum Schloss Wilhelmshöhe, das 1786 –1798 für den hessischen Landgrafen Wilhelm IX., den späteren Kurfürsten Wilhelm I., errichtet wurde. Die Kunstsammlung, insbesondere die flämische und holländische Abteilung, besitzt europäischen Rang. Zu den Glanzstücken der Sammlung zählen zwölf eigenhändige Arbeiten Rembrandts. Am späten Nachmittag Bahnfahrt über Mannheim nach Saarbrücken.
Bahnreise, 3 Reisetage, Bahnfahrt 2. Klasse ab/ bis Saarbrücken, 2 Übernachtungen in einem guten 4****-Hotel im Zentrum Kassels, alle Zimmer mit Dusche oder Bad, WC, Halbpension, alle Rundfahrten, Eintrittsgelder und Führungen, kunsthistorische Reiseleitung, Reiserücktrittskosten-Versicherung.
Preise
| im Doppelzimmer pro Person: | 480,00 EUR |
| Einzelzimmeraufschlag: | 100,00 EUR |
Reiseleitung
Karl Meiser



