Reisen April

Gent, Graslei     Foto: Barth.König

Flandern: Belgiens Schatzhaus

Brügge, Ypern, Gent und die Küste

02.04.–06.04.2012

Flandern war im 15. Jh. durch die Leinenweberei und den Tuchhandel zu ungeahntem Reichtum gelangt, und Brügge galt neben Ypern und Venedig als das Zentrum des Welthandels. Faktoreien und Kontore aus 17 Nationen hatten sich in der Stadt niedergelassen, die das Monopol für den Tuchhandel mit England besaß. Die burgundischen Herzöge zählten Flandern während dreier Generationen zu ihrem kostbarsten Besitz. In Brügge hielten sie häufig Hof und feierten glanzvolle Feste. Untereinander konkurrierten die flandrischen Städte mit aufwändigen öffentlichen Gebäuden: Tuchhallen, Zunfthäuser und repräsentative Rathäuser wurden errichtet, kostbare Ausstattungen bei Gold- und Silberschmieden, bei Bildhauern und Malern in Auftrag gegeben. Der „Herbst des Mittelalters“ gestaltete sich nirgendwo verschwenderischer als in Flandern. Mehr Informationen…

Schloss Rambouillet       Foto: Barth.König

Île-de-France

Im Land der Schlösser und Kathedralen

03.04.–09.04.2012

Macht und Reichtum kennzeichnen die großen Besitztümer der Île-de-France, der Wirkungsstätte großer Architekten und bedeutender Gartengestalter wie André Le Nôtre. Hier entstanden die großen gotischen Kathedralen und hier, in der Umgebung von Paris, fanden die impressionistischen Maler ihre schönsten Motive. Wir wohnen in einem sehr angenehmen Hotel in Rambouillet. Mehr Informationen…

Villa Carlotta       Foto: Barth.König

Comer See

Ein Fest der Farben und Düfte

10.04.–15.04.2012

Rund um den Comer See feiert die Natur in diesen Wochen ein Fest der Farben und Düfte. In verschwenderischer Fülle entfalten sich die Rhododendren und Azaleenblüten im Rahmen italienischer Gärten voll klassischer Schönheit und Harmonie. Von der Antike bis zur Gegenwart fanden Persönlichkeiten aus Adel, Politik, Literatur und Kunst in diesem irdischen Paradies Refugien und Orte der Inspiration. „Ich kenne keine Gegend, die so wie diese sichtlich vom Himmel gesegnet ist“ bemerkte Franz Liszt anlässlich seines Aufenthaltes im Sommer 1837 in Bellagio. Hier in Bellagio und an der gegenüberliegenden „Azaleenriviera“ entfaltet sich die ganze Pracht südlicher Vegetation im Umfeld aristokratischer Villen. Einen Gegenakzent setzen einige herausragende Beispiele der Baukunst der lombardischen Romanik. Unser Grandhotel in Cadenabbia liegt am Azaleenufer, dort wo der See am schönsten ist. Mehr Informationen…

Sezessionsgebäude, Wien       Foto: Barth.König

Wien

Gustav Klimt Jubiläum

12.04.–16.04.2012

2012 werden so viele Werke von Gustav Klimt in Wien zu sehen sein wie nie zuvor. Gustav Klimt (1862-1918), einer der größten Maler Österreichs, würde 2012 seinen 150. Geburtstag feiern. Im Jubiläumsjahr ehren ihn die wichtigsten Wiener Museen mit einer Serie hochkarätiger Sonderausstellungen. Um 1900 war Wien mit zwei Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt der Welt und das unbestrittene kulturelle Zentrum Mitteleuropas. Gustav Klimt bannte diese Zeit des Auf- und Umbruchs in Bilder. Künstlerisch spiegelt sein Werk den Weg von der „Ring-straßenzeit“ bis in die Anfänge der Abstraktion. Mehr Informationen…

Festspielhaus Baden-Baden

Die Brandenburgischen Konzerte

15.04.–15.04.2012

Ein Nachmittag mit Johann Sebastian Bach
Eine Reise in Zusammenarbeit mit den Freunden der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Das zu ermöglichen brauchte Jahre: Alle sechs Brandenburgischen Konzerte von Bach, das ist einfach nur noch pures Glück. Für Musikfreunde, die hier bei einer Musik schwärmen können, der zuzuhören eine Freude ist. So melodiös, entspannt und ganz und gar beseelt klingt selbst Bach nur selten. Kenner hingegen wissen nicht, ob sie über die kompositorische Meisterschaft staunen oder die virtuose Umsetzung bewundern sollen. Eines ist klar: Die Akademie für Alte Musik Berlin ist momentan konkurrenzlos in der Wiedergabe dieser Wunderwerke. Von Leidenschaft getragen und absolut durchhörbar meistern die Musiker sie auf ihrer CD. Ob den Musikern das Wunder auch live gelingt? Wir laden ein, genau hinzuhören! Mehr Informationen…

Provence       Foto: K.Meiser

Provence

19.04.–25.04.2012

Landschaftlich lässt sich die Provence nicht als Einheit betrachten; kulturell hingegen schon: basierend auf keltischen und griechischen Anfängen ist sie in erster Linie ein ehemals römisches Herrschaftsgebiet. Römische Kultur und mediterrane Lebensart sind hier tief verwurzelt. Bis ins hohe Mittelalter lebte die prägende Kraft der Antike in der Provence fort und so verwundert es auch kaum, dass sich die römischen Päpste Avignon für ihr fast 100 Jahre währendes Exil auserkoren haben. Diese Kulturlandschaft mit ihrer charakteristischen Vegetation bezieht ihren besonderen Reiz aus den eindrucksvollen Landschaftsbildern und dem markanten Kontrast, den die Städte und Dörfer hierzu bilden. Künstler und Reisende sind seit Jahrhunderten gleichermaßen von dieser Landschaft fasziniert.

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Florenz

Die Stadt Dantes und der Medici

23.04.–29.04.2012

Florenz ist schön auf den ersten Blick. Doch seine tiefere Schönheit gibt es dem eiligen Besucher nicht preis. Man braucht schon ein paar Tage Zeit, um sich einzulassen auf die besondere Atmosphäre dieser stolzen Stadt, um mehr zu erfahren über ihre bewegte Geschichte, die Zeit Dantes und die Ära der Medici, und um sich einzusehen auf ihre Bauwerke, die sich gemessener und kühler geben als irgendwo sonst in Italien. Florenz hat bedeutende Maler, Bildhauer und Architekten hervorgebracht. Die Liste ist lang. Michelangelo, Leonardo, Brunelleschi und Donatello sind vielleicht die wichtigsten. Botticelli, Fra Angelico und Filippo Lippi die liebenswürdigsten. Ihre Werke schmücken Kirchen, Klöster, Paläste und Museen. Auch sonst lässt es sich in Florenz gut leben. Abseits der Touristenpfade bieten Trattorien bodenständige toskanische Küche, im Umfeld der Markthallen sogar recht preiswert. April ist für Florenz noch eine gute Reisezeit: Es sind angenehme Temperaturen zu erwarten und keine langen Warteschlangen bei den Sehenswürdigkeiten. Mehr Informationen…

Frauenkirche Dresden       Foto: K.Meiser

Dresden

Donizettis "L' Elisir d' Amore" in der Semperoper (Premiere)

26.04.–30.04.2012

Dresden war seit 1485 die Residenz der sächsischen Herrscher und nahm an deren Aufstieg angemessenen Anteil: Mit der Erhebung der Wettiner zu Kurfürsten und Königen gewinnt die Residenzstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches eine kulturelle Bedeutung, die bis in die Gegenwart anhält. Dresden hat sein barockes Erbe aufwändig restauriert: Die Stadtsilhouette erhielt mit der Kuppel der Frauenkirche ihre alte Stadtkrone zurück; die Baulücken im Umfeld des monumentalen Zentralbaus George Bährs sind geschlossen. Das alte Residenzschloss geht seiner Vollendung entgegen und eine ganze Reihe von Museen und Sammlungen wie das Militärhistorische Museum und das Albertinum haben neue Quartiere bezogen. Mehr Informationen…